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Bildung

Will ich mich auch noch in die Bildungsdiskussion einmischen... mit 2 Punkten, die mich umtreiben:

1) Das Geschrei, das grad wieder losgeht, weil MP Stoiber gesagt hat, man könne keine Kinder in der 1. Klasse zulassen, die kein, oder nur rudimentäres Deutsch sprechen, versteh ich nicht.
Wer kein Deutsch spricht, kann nicht in eine deutsche Schule. Punkt. Da gibts nix zu rütteln; wer anderes meint, ist völlig weltfremd.
Natürlich müssen dem weitere Schritte folgen. KindergartenPFLICHT, Schaffung von Betreuungsmöglichkeiten - öffentlich und endlich auch privat, Integrationskurse und m.E. auch Ausweisung bei Weigerung. Unser Sozialsystem ist nicht geschaffen für Leute, die hier - mangels Interesse an der Kultur, Bildung, etc - keine Arbeit finden. Es zieht Faulpelze aus aller Welt an.
Wenn unser System diesen Sozialmist ausräumen würde, integrierten sich die Leute automatisch. Wer nicht arbeitet bekommt nix und fertig. Wer nach ner bestimmten Zeit keine ordentliche Arbeit nachweisen kann, fliegt raus.

Das ist übrigens nicht von mir, sondern von einem italienischen "Gastarbeiter". [Also kein Wort über Rassismus oder Ausländerfeindlichkeit] [Danke, "Bruno vom, Ascot"]

In den USA, in GB, da funktionierts.

2) Auch wenn Bayern meint, unser Schulsystem sei das Beste unter der Sonne, kann es so nicht weiter gehen. Bayern macht aus den in Deutschland gegebenen Möglichkeiten das Meiste. Relativ zum Bund sind wir in Bayern gut, international nicht mal Mittelklasse.

Das immer wieder an den Haaren herbeigezogene Argument, Bayern wäre - im internationalen Vergleich - an 5-ter oder 6-ter Stelle ist völliger Unsinn. Wenn wir alle anderen Teilnehmerländer ebenfalls auf derart kleine Regionen oder Bundesstaaten aufteilen würden, wären statt eines Landes (wie Finnland oder Singapur...) plötzlich 10 oder 20 ausländische (finnische oder...) Bundesstaaten VOR den BAYERN! Und selbst die arroganten Bayern wären wieder im hinteren Mittelfeld. SO SIEHTS AUS!

Jetzt zu meiner Lösung: Ich stimme - selten genug - den Linken in diesem Fall zu: Mit dem 3-gliedrigen Schulsystem und der frühen Trennung werden Humanressourcen vergeudet, um nicht zu sagen, vernichtet.

Beispiel: Ein Bekannter von mir - 8 Jahre - sagt mir unlängst: "Naja, ich geh mal auf die Hauptschule. Mein Deutsch ist nicht so gut".
Dass der Kleine auf der anderen Seite in Mathe, in Sport, in den Naturwissenschaften ein kleines Genie ist und er es möglicherweise da mal weit (sehr weit) bringen könnte, was aber durch unser Schulsystem verhindert wird, ist eigentlich ein Unding.
Wer sagt uns, dass aus dem nie ein kleiner Einstein, oder sonst ein berühmter Wissenschaftler werden kann? Bloss, weil er in Deutsch nicht so gut ist???
Es ist abstrus.

Die Lösung kann nur sein, die Schüler länger beieinander zu lassen, statt dermaßen früh zu trennen. Es muss in den Schulen Turbo- und Langsamkurse geben. Mit wechselnden Besetzungen. Der Kleine aus dem Beispiel könnte in Mathe und den Naturwissenschaften in den Express- und in Deutsch in den gemütlichen Kurs gehen.
Und irgendwann kann er dann Mathe studieren und groß rauskommen.

SELBST VOR FÜNFZIG ODER HUNDERT JAHREN war das System durchlässiger. Die Lehrer hatten - aus gesundem Menschenverstand heraus - viele schlechte Schüler "durchkommen" lassen, wenn sie bei ihnen irgendeine Begabung feststellen konnten.

Wieder ein Beispiel: Unser langjähriger Elektriker - MEISTER! hätte heute wohl kaum die Hauptschule geschafft. Mit dem Deutschen und den Geisteswissenschaften hatte ers nicht so. Er hat aber seinen Meister gemacht. Lange Zeit war er der reichste Mann im Ort! er hatte in den besten Zeiten knapp 10 Mitarbeiter (Arbeitsplätze!!!!)
Heute... jaaa, heute wär er wahrscheinlich gescheitert und hätte 25 Jahre als Sozialhilfeempfänger vegetiert.

Ergebnis: Das System muss abgeschafft werden. Es kreiert Unsinn, verhindert Wertschöpfung und vernichtet Existenzen.
4.4.06 11:11


Bußgeldkatalog

Ich hab grad den aktuellen Bußgeldkatalog angeschaut:

Wieso in Dreiherrgottsnamen ist zwar zu dichtes Auffahren strafbar, zu dichtes vor-einem-herfahren hingegen nicht.

Mir passiert es dauernd, dass Leute zu dicht vor mir herfahren.

Wo steht in diesem besch... Katalog "Nötigung durch Nicht-rechts-fahren"? Immer kommen die Blockierer gut (also gratis) weg, Leute die in der Lage sind, n paar Kilometer schneller zu fahren, werden dagegen als die üblen Raser diffarmiert.

Sauerei!
4.4.06 11:55


Bildung II

Natürlich sind die Sozis und die Lehrerverbände - ja, genau die, die gegen die fehlende Ausbildung vieler ausländischer Kinder mobilisieren - gegen diese Form der Diskriminierung.

Natürlich ist das - wie meist, wenn Lehrer den Mund aufmachen - ziemlicher Stuss.

Wir sind uns ja alle einig, dass man in jungen Jahren am meisten und am einfachsten lernt (was Hänschen nicht lernt...)
Das Schlimmste für einen jungen Menschen und der erste Schritt in eine asoziale oder gar kriminelle Karriere ist doch wohl, wenn man ihn für 9 Jahre von jeglicher Bildung ausschließt. Aber genau das passiert doch, wenn jungen Menschen, der Sprache nicht mächtig, in der Schule sitzen und sich langweilen. Man kennt das doch aus eigener Erfahrung: Wenn man in der Schule früher was nicht "gecheckt" hat, fängt man an, Blödsinn zu machen, zu schwätzen, Kaugummi zu kauen und lässt dann seine Aggressionen in der Pause oder nach der Schule aus.

Und genau das passiert momentan verstärkt: Schüler können - mangels Deutschkenntnisse dem Unterricht nicht folgen, machen Unsinn und können das, was sie in den ersten Jahren versämen NIE WIEDER AUFHOLEN.

Wer kann da ernsthaft dagegen sein, dass man jungen Menschen die Möglichkeit, die Chance gibt, dem Unterricht zu folgen.
Das, was von der CSU kommt, ist eine CHANCE und keine Diskriminierung.

Diskriminierung ist es, wenn Schüler vom Lernen und Verstehen AUSGESCHLOSSEN werden, wie es Lehrer und Sozis und die üblichen Mulitkulitiwirsindalleliebzueinanderundkeinerdiskriminiertdenanderentypen wieder mal reflexartig verlangen.

Natürlich reicht das nicht. Es erfordert auch entsprechende Angebote. Aber es ist ein wichtiger erster Schritt.

PS: Während die ersten Generationen italienischer, spanischer und türkischer Einwanderer zu Arbeiten hierher gekommen sind, nehmen zweifellos die Sozialschmarotzer einen steigenden Anteil der aktuellen Immigranten ein.
Das heisst NICHT, dass alle sozialschmarotzen. Es handelt sich um eine sog. Marginalbetrachtung. (Wer das nicht versteht, sollte sich gar nicht erst veranlasst fühlen, das oben Gesagte zu kommentieren! Dem fehlts von vorneherein an Intellekt!)
5.4.06 09:42


Bildung III: Die deutsche Sprache

Seit wann ist es eigentlich Aufgabe des Staates, den Bürgern deutsch beizubringen?
Muss der Steuerzahler jetzt wirklich Deutschkurse finanzieren?

Der alte Ulrich Sonnemann hat schon Recht: Wir SIND das "Land der unbegrenzten Zumutbarkeiten".
Nirgendwo auf der gesamten Welt wird ein derartiger Unfug diskutiert, wie in Deutschland.

Natürlich sind es die Lehrerverbände, die Morgenluft, also Geld wittern, indem sie verlangen, der Staat müsse für die Deutschkurse für Migrantenkinder zahlen. Das gibt Kohle!!!

Und natürlich wettern die Lehrer, wie meist, gegen den CSU Vorschlag , Zwang auszuüben.
Dabei ist es echt einfach: Wer nicht integrationswillig ist, kriegt weniger Geld und fertig.

Natürlich kann man da Geld verdienen, Geld, das wir, die Steuerzahler dem Staat zur Verüfung stellen (dürfen).

Ich hätte auch noch n paar Vorschläge:

Man gibt Verbrechern Geld, dass sie aufhören zu stehlen und zu morden. Incentives, statt Strafe

Kinderschändern könnte man auch Geld geben, dass sie ihren Trieben nicht mehr nachgeben.

Man könnte mir mehr Geld geben - einfach so -.


Wann hört das endlich auf?
10.4.06 10:12


Preise

Wann geht es endlich in die Köpfe der Leute rein:
Weder Benzin, noch Strom werden teuerer oder billiger, weil sich die Beschaffungskosten, oder die Steuern ändern.
Der EINZIGE Grund für Preissteigerungen sind die GRENZkosten und GRENZumsätze.
Wenn man durch eine Preissenkung überproportional viel Nachfrage an sich ziehen kann, senkt man sie, wenn dagegen die Nachfrage unelastisch ist, also
a) die Leute konsumieren müssen, wie beispielsweise in der Urlaubszeit oder
b) eine Abwanderung zu anderen Produkten oder Anbietern nicht möglich ist, wie beispielsweise bei unseren Stromversrogern,
dann steigen halt die Preise.

Beides hat nichts mit einem Kartell zu tun!
Ein Kartell ist nur dann nötig, wenn die Anbieter unterschiedlicher Meinung über die Entwicklung der Nachfrage sind.
Bei Benzin oder Strom ist man sich unter den Anbietern einig. Eine spezielle Regelung, also ein Kartell ist dabei überhaupt nicht nötig.

Was ärgerlich an der Geschichte ist, ist, dass unser Staat in seiner unendlichen Regulierugswut erst diese Oligopole schafft. Bayern hat jahrelang seine EON gepäppelt, BW seine ENBW und NRW seine RWE. UNd jetzt haben wir halt den Salat, respektive die Suppe zum Auslöffeln.
13.4.06 07:39


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