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Bolivien übrigens auch

Grad hab ich im blog der FTD ein paar Kommentare gelesen. Lustig, wenns nicht so traurig wäre.
Da traun sich doch echt Leute wieder zu schreiben, dass Naturressourcen dem Volk gehören (was ja ok sein mag) und dass diese in der logischen Konsequenz verstaatlicht sein müssen.
Und hier gehts schon wieder los: Staatliche Unternehmen arbeiten eben gerade NICHT für ihr Volk. Im Gegenteil. Die arbeiten mehr, als alle anderen, für ihr eigenes Wohl und ihre eigene Tasche UND können sich ihren Säckel auch noch quasi unter dem Schutz der Politik füllen.
Nirgends ist Korruption und Mißwirtschaft so verbreitet, wie in Staatsunternehmen
Nirgends kommt es zu weniger Technischem Fortschritt
Nirgends sind die Unternehmen und Produktionsanlagen maroder, als in Staatsunternehmen
UND schließlich sind Staatsunternehmen schon immer diejenigen gewesen, die sich am wenigsten um die Belange der Bevölkerung, oder der Umwelt gekümmert haben. PEMEX in Mexiko, die ehem. staatlichen Unternehmen in de Ex Sowjetunion...Nigeria: Ebenfalls ein korruptes Regime, wo es zwar private Unternehmen gibt, aber ebenso keine legitime Regierung, sondern eine korrupte Diktatur.
Einem unabhängigen Unternehmen kann man Vorschriften machen und auf Einhaltung drängen, aber sich selbst in die Tasche zu greifen:... eher selten

Wie sollte es auch anders gehen?
Das Geld für notwendige Investitionen und Umwelt versickert in korrupten Systemen, oder wird tatsächlich (naja :-) ) an das Volk weitergegeben und fehlt dann natürlich.
Der fehlende internationale Wettbewerb und häufig die geringe Größe und Internationalität verhindert Modernisierung, verhindert Fortschritt und macht neue Entwicklungen obsolet.

Und dann sagen Sie mal dem eigenen Unternehmen, es soll Geld das es nicht hat, in etwas - wie Umwelt - stecken, was es nicht interessiert???
4.7.06 09:06


Preise, 3

Der Strompreis:
Würden Sie die Preise für etwas, was Ihnen gehört, senken, nur weil Ihre Kosten sinken? Würden Sie beispielsweise weniger Miete verlangen, wenn die Grundsteuer entfallen würde?
Blöd wären Sie! Warum sollten Sie?
Solange es genug Leute gibt, die einen "markträumenden" Preis bezahlen, solange bleibt der Preis.
Erst, wenn das Angebot steigen würde, d.h. die Käufer mehr Auswahl hätten, würden die Preise sinken.
Wenn dem nicht so wäre, dann hätten wir wieder ne DDR, wo zugeteilt wird. Wenn der Preis zu niedrig ist, kommt es zu Mangel und Zuteilung, ist der Preis zu niedrig, kommen nicht die zum Zuge, die das Gut am Dringendsten brauchen, sondern diejenigen, die Glück bei der Zuteiung haben - in der Regel also die Freunde desjendigen, der das Gut anbietet.
Ist dagegen der Preis jenseits des Marktpreises, kommt es zu Leerständen; es wird nicht alles verkauft, was am Markt ist.

Unter diesem Aspekt ist es ein Irrsinn unserer Politiker (naja, was erwartet man anderes auch von Lehrern, Historikern, Gewerkschaftern und Leuten, die ihr Leben lang nix gearbeitet haben), den Stromkonzernen die Emissionszertifikate zu schenken!!!!!!!!!!!!!!
Die nehmen das (nicht mal dankend) hin und senken die Preise trotzdem nicht.
Genausowenig würden sie übrigens die Preise weiter erhöhen, wenn sie für diese Zertifikate etwas zahlen müssten.
Der Preis ist der markträumende Marktpreis, das, was momentan möglich ist.
Wäre der Preis niedriger, würde die Nachfrage steigen und es wären weitere (hohe!) Investitionen nötig, würde sie abnehmen, würden auch die Preise nachgeben, weil man sonst Überkapazitäten hätte.
Der Preis ist der markträumende Marktpreis und fertig. Weder Geschenke, noch - umgekehrt - Steuererhöhungen würden etwas am Preis ändern

Was den Preis beeinflusst, sind
a) höhere (oder niedrigere) Nachfrage, beispielsweise ausgelöst durch technischen Fortschritt, der energieeffizientere Maschinen, Geräte oder Verfahren hervorbringt, oder
b) niedrigere Grenzkosten, beispielsweise aufgrund von tech. Fortschritt in der Energieerzeugung (sei es Atomkraft, oder seien es alternative Technologien)
11.7.06 10:33


Mag ich Politiker

Ein Bekannter fragte mich vor Kurzem, wie denn mein Verhältnis zu Politikern sei.
Von 3 Ausnahmen mal abgesehen, schlecht.
Das Erstaunliche ist: Irgendwie scheint ein Intelligenzabsorbierer am Eingang eines jeden Amtes zu sein. Menschen, die noch kurz vorher intelligent und studiert waren, mutieren beim Betreten des Amtsraumes zu "Bürokraten".

Einer meiner Bekannten aus einem Ministerium, der zusammen mit mir promoviert hat und durchaus ein intelligenter Volkswirt war, antwortete mir mal auf die Frage, was er im Ministerium denn so mache, "naja, ich schreib halt so Briefe"

Ein anderer steckt in fürchterlich viel Arbeit, hat aber jeglichen Maßstab für den Sinn seiner Arbeit verloren.

Hier in Nürnberg haben wir - hat sich mal jemand die Zahl der Ämter und Behörden angeschaut? - Überlappungen von Einrichtungen und Tätigkeiten, dass man sich fragt, ob unsere Behörden nur dazu da sind, Arbeiten mehrfach zu machen.

Wieso braucht eigentlich jedes Kaff ALLE möglichen Einrichtungen? Warum tun sich nicht 10 Gemeinden zusammen und spezialisieren sich? Buchhaltung, Passamt, , ...

Jedes Jahr nehmen die Schulden der Gemeinden zu. Und irgendwann ist Ende der Fahnenstange.

Behelfen tun sich diese Intelligenzbestien dann damit, dass sie ständig neue Gewerbegebiete ausweisen, oder Supermärkte ansiedeln.
Mit welchem Ergebnis? Deutschland wird zubetoniert. (Und: Wir sind nicht die USA. Wir sind viel dichter bevölkert. Deutsche wollen auch nicht zum Spazieren gehen ne Stunde in den nächsten Nationalpark fahren, der dann auch noch völlig überbevölkert ist; wir wollen raus aus dem Haus und loslaufen oder -radeln können)

Die og. Gewerbegebiete sind größtenteils defizitär. Die Erschließungkosten kriegt man meist erst Jahrzehnte später wieder rein. Die Kommunen machen sich gegenseitig die Preise kaputt; sie konkurrieren, statt zu kooperieren.

Schauen Sie sich mal alle Einrichtungen der Stadt Nürnberg an
Oder fragen Sie sich mal, warum wir eine IHK, ein Netzwerk Nordbayern, ein Kompetenzzentrum, Bayern International oder Bayern Innovativ haben. Wir haben übrigens auch ein Wirtschaftsrathaus hier in Nürnberg. Das alles könnte ohne Weiteres von einer einzigen Einrichtung erledigt werden.

Gut, mir ist klar: Politiker leben von der Publicity und die kriegt man bei jeder neuen Einweihung. Oder beim Starkbieranstich (muss nicht mal Starkbier sein). Ok, liebe Politiker: Erfindet nicht dauernd neue Institutionen. Steckt Starkbierfässer an. Da macht ihr nix Falsches (naja, vielleicht macht ihr was falsch, sollte der Hahn wieder aus dem Fass hüpfen, der Anstich an sich ist aber nichts Falsches).

Übrigens: Die 3 Politiker meines Vertrauens: Alois Glück von der CSU, sowie Oswald Metzger und der OB von Freiburg , Herr Salomon (beides komischerweise Grüne!).
25.7.06 10:18


Der Beckstein....

Hat irgend jemand dran gezweifelt, dass die Milliardeninvestition "Autobahnmautmessstationen" (was für ein schönes deutsches Wort) langfristig nur für die LKW da sein würden???
Nicht ernsthaft! Dass ausgerechnet Rechtsaussen Beckstein (der midd di Äugli) die Katze aus dem Sack lässt, hat mich dann doch n bisschen überrascht.

Was mich an der Geschichte wieder ärgert ist:
1) Wir haben bereits Benzinsteuer und KFZ Steuer. Wir zahlen beim Autokauf bereits MwSt. Wieso brauchts noch ne weitere Abgabe? Antwort: Noch mehr Bürokratie!!!!!!!!!!!!!!!!!!
2) Warum werden dann nicht einfach die anderen Instrumente abgeschafft? Antwort: Weil es sonst weniger Bürokratie gäbe!!!!!!!
3) Warum brauchen wir überhaupt so viele verschiedens Instrumente? 2 Antworten: 1) wegen der Bürokratie!!!!!!!!!!! UND, weil man später gleich mehrere Schräubchen hat, wo man Bürokratie UND Belastungen steigern kann!!!!!!!!!!!!!!

Unsere Politiker jeglicher Couleur haben nur eines im Sinn: Uns abzuzocken.
25.7.06 14:46


Stadt...

Hat sich mal jemand die Zeit genommen, in den gelben Seiten "Stadt Nürnberg" anzuschauen. Wie viele Einrichtungen die Stadt Nürnberg betreibt und bezahlt

Schaun Sie sich dann gleich mal noch die Überlappungen an. Es gibt nicht eine Institution, die nicht 2-3 Mal existiert. Natürlich sind die Aufgaben "ein bisschen unterschiedlich", aber man könnte bestimmt 100 Institutionen abbauen und das Geld sparen

Der Witz an der Geschichte ist folgender: Jede Institution hat nicht nur die paar "Frontleute", sondern noch einen Rattenschwanz von nachgeordneten Tätigkeiten: Verwaltung, Buchhaltung, etc.
Und da wird unser Geld verbrannt!
25.7.06 14:52


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