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Venzuela

Venezuela hat also gewählt: Wieder den Chavez.
Wie üblich haben die Leute, die durch Chavez arm geworden (oder geblieben) sind, den gewählt, der dafür verantwortlich ist. Wie üblich haben sie sich von billiger Propaganda überreden lassen, so zu wählen: Läden, wo die arme Bevölkerung subventionierte Lebensmittel und Konsumgüter des täglichen Bedarfs billig erwerben kann.
DAS soll die Errungenschaft von Chavez sein.

So werden die ehem. Bürger reduziert auf Subsidiarität: Sie brauchen nicht mehr, als ein Dach überm Kopf (im Notfall tuts auch Wellblech) und bisschen was (billiges) zum Essen: Halbverdorbenes Obst und Fleisch, bisschen Reis, Seife und fertig. Eben das, was in diesen Kominform-Läden so verkauft wird.

Alle anderen Bedürfnisse, die sich in den letzten 200 Jahren (also quasi seit der industriellen Revolution) entwickelt haben, werden negiert und ignoriert: Bildung, Computer, Arbeitsplätze, ein bisschen mehr Luxus: Die feinere Seife, Schauma Shampoo, alle möglichen Dienstleistungen, die moderne Gesellschaften ausmachen, spielen in dieser Welt keine Rolle mehr.

Dafür ist auch kein Geld mehr da: Der Reduzierung auf die Grundbedürfnisse des Menschen auf der einen Seite, steht ein auf Korruption, Betrug und staatlich gefördertem Diebstahl Reichtum einer kleinen Elite gegenüber.

Was realiter geschieht, ist, dass 90 % des geschaffenen Sozialproduktes ins Ausland geschafft wird, weil jeder halbwegs Intelligente sieht, dass dieses System in 2 Jahren erledigt ist.

Wenn jetzt jemand daher kommt und sagt, "die Leute hätten dank Chavez alles, was sie zum Leben brauchen", dann heisst das: Jeglicher Luxus, jegliche Bequemlichkeit, jegliches Achievement der vergangenen 200 Jahre, alles an Medizintechnik, die dazu geführt hat, dass heute 6 Mrd. Menschen auf dem Planeten leben und nicht mehr ein paar hundert Millionen sind für die breite Masse überflüssig. Die Führungselite dagegen darf und soll jeden Tag ihr Geldbad nehmen.
5.12.06 09:08


Investivlöhne

Was soll das? Damit werden die Arbeitnehmer doch verarscht.

Es steht doch jedem Arbeitnehmer frei, Geld zu sparen (weniger in Urlaub zu fahren) und dieses in Aktien und Wertpapieren anzulegen. So ist eine Streuung des Risikos möglich.

Einen Teil des Arbeitslohnes dagegen dem Unternehmen zur Verfügung zu stellen und zu riskieren, dass davon am Schluss - im Falle einer Pleite - nix mehr davon übrig bleibt, ist doch Unfug.

Dass ein Unternehmer mehr von seinem Unternehmen versteht und im "Ernstfall" in der Lage ist, das Geld beiseite zu schaffen, ohne dass seine "Ko-Aktionäre" was davon merken, ist doch wohl logisch, oder.

Zwar sind nicht alle Unternehmer per se schlechte Menschen, aber das Hemd ist einem doch meist näher, als die Hose.
5.12.06 09:11


Ratzinger

Es ist schon ein wenig überraschend, dass gerade der als "Fundi" und "Übergangspapst" bezeichnete Benedikt XVI wohl als ein Reformer in die Annalen der Kirche eingeht.
Statt Fundipositionen zu verstärken,
* bezeichnet er Priester, die kriminelle Dinge tun, als Kriminelle und überantwortet sie so der säkularen Justiz, statt sie, wie bisher, zu decken und auf eine Strafe im Jenseits zu verweisen
* lässt er Diskussionen über Kondome zu
* genauso, wie über verheiratete Priester und
* nähert sich dann auch noch an andere Religionen an.

Ich bin überrascht - positiv überrascht!
6.12.06 12:57


Der Flassbeck

Jedes Mal reg ich mich darüber auf, wenn in meiner Zeitung der Lafontaine-Berater Flassbeck zu Wort kommen darf.
Dieses Mal hat dieser weltweit völlig unbekannte, unwichtige Quasi-Ökonom es sich erlaubt, das Lebenswerk eines der - wenn nicht des - anerkanntesten Ökonomen der vergangenen 40 Jahre und Nobelpreisträgers Milton Friedman in einer 2-spaltigen Kolumne zu verreißen.

Mal unabhängig davon, dass man über Tote nichts schlechtes mehr sagt ("de mortuis nihil nisi bene"), weil sich diese nicht mehr wehren können, auch mal außen vorlassend, dass man ein Lebenswerk (Friemdan wurde ja immerhin 94) kaum auf 1/4 Seite auch nur ansatzweise intelligent kritisieren kann: Diese "Hansdampfs in allen Gassen", wie Lafontaine, Bofinger, oder eben auch Flassbeck schaffen es immer wieder, mit hohlen Phrasen, unwürdigen Wortklaubereien und Verdrehung von Tatsachen in die Schlagzeilen zu kommen.
Keinerlei wissenschaftliches Instrumentarium wird dazu benötigt. Beispiele, wann und wo etwas nicht funktioniert haben soll, werden an den Haaren herbeigezogen und das reicht dann als Beweis der eigenen Meinung. Nichts, aber auch gar nichts von Popperschem Gedankengut bezüglich wissenchaftlichem Arbeiten wird eingesetzt. Eigene Thesen scheinen diesen Leuten als per se richtig zu sein und keiner theoretischen oder empirischen Überprüfung zu bedürfen. (Naja, empirische Überprüfungen der Flassbeckschen Thesen sind auch schwierig: Wegen akuter Blödheit hat man diese Theorien eh nie angewandt - oder diese Phasen waren so kurz, dass sie empirisch nicht zu gebrauchen sind).
7.12.06 10:34


Ach ja: Der Glos

Unser Ordoliberaler (naja, ich habe Zweifel, dass "der Glos" auch nur im Entferntesten eine Ahnung davon hat, was dieses Wort eigentlich bedeutet) Wirtschaftsminister ist dagegen, auch Flüge dem Regime des Kyoto-Protokolls zu unterwerfen.

Damit reiht er sich ein in die Phalanx der Dampfplauderer a´la Fischer ein, der damals, als Außenminister, mit seinem Parteikollegen, ehem. Botschafter in Chile und Grünen-Parteifreund (oder heisst es bei denen -genosse?), ein Flugzeug gechartert hat, um in die Antarktis zu fliegen und das Ozonloch zu begutachten.

Beide müssten wissen, dass Flugbenzin mitverantwortlich für die Zerstörung der Ozonschicht ist. [Fischer als Grüner hätte vielleicht sogar wissen können, dass das Ozonloch unsichtbar ist und er mit seiner Vergnügungsreise selbiges sogar weiter vergrößert]

Und jetzt will der Glos Fluggesellschaften weiter von den Kosten für den Kauf von Emissionsrechten ausnehmen. [genauso, wie die Stromerzeuger]. WARUM??? Es handelt sich doch dabei um eine schlichte Umverteilung: Airlines und Stromerzeuger werden bevorzugt gegenüber Autofahrern, Fußgängern und ökologisch handelnden Unternehmen und Bürgern.

Wie üblich lautet die Antwort: Geld und Macht: Lobbypolitik: Der Glos vermutet unter seinen Wählern einen höheren Anteil an Reichen, die reichlich Gebrauch von Flugzeugen machen. Nichts anderes - wie üblich.
7.12.06 10:52


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