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Der Flassbeck

Jedes Mal reg ich mich darüber auf, wenn in meiner Zeitung der Lafontaine-Berater Flassbeck zu Wort kommen darf.
Dieses Mal hat dieser weltweit völlig unbekannte, unwichtige Quasi-Ökonom es sich erlaubt, das Lebenswerk eines der - wenn nicht des - anerkanntesten Ökonomen der vergangenen 40 Jahre und Nobelpreisträgers Milton Friedman in einer 2-spaltigen Kolumne zu verreißen.

Mal unabhängig davon, dass man über Tote nichts schlechtes mehr sagt ("de mortuis nihil nisi bene"), weil sich diese nicht mehr wehren können, auch mal außen vorlassend, dass man ein Lebenswerk (Friemdan wurde ja immerhin 94) kaum auf 1/4 Seite auch nur ansatzweise intelligent kritisieren kann: Diese "Hansdampfs in allen Gassen", wie Lafontaine, Bofinger, oder eben auch Flassbeck schaffen es immer wieder, mit hohlen Phrasen, unwürdigen Wortklaubereien und Verdrehung von Tatsachen in die Schlagzeilen zu kommen.
Keinerlei wissenschaftliches Instrumentarium wird dazu benötigt. Beispiele, wann und wo etwas nicht funktioniert haben soll, werden an den Haaren herbeigezogen und das reicht dann als Beweis der eigenen Meinung. Nichts, aber auch gar nichts von Popperschem Gedankengut bezüglich wissenchaftlichem Arbeiten wird eingesetzt. Eigene Thesen scheinen diesen Leuten als per se richtig zu sein und keiner theoretischen oder empirischen Überprüfung zu bedürfen. (Naja, empirische Überprüfungen der Flassbeckschen Thesen sind auch schwierig: Wegen akuter Blödheit hat man diese Theorien eh nie angewandt - oder diese Phasen waren so kurz, dass sie empirisch nicht zu gebrauchen sind).
7.12.06 10:34
 


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